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Marc Hennerici Meisterschafts-Vierter

Mayener schnellster DPM-Pilot in Oschersleben

Beim Saison-Finale zur DMSB-Produktionswagenmeisterschaft (DPM) konnte der 22-jährige BMW-Pilot Marc Hennerici aufgrund einer Startkollision seinen dritten Platz in der Meisterschaftswertung nicht verteidigen. Trotzdem war er im Qualifying, im Warm-Up und im abschließenden Hauptrennen schnellster DPM-Pilot.


Die Mannschaft von mo-we-ko Motorsport Management, Koblenz, die Marc Hennerici sponsored und coached, sowie der junge Mayener selbst waren zum Motopark Oschersleben gereist, um den dritten Platz in der Meisterschaftswertung zu verteidigen und vielleicht sogar die immer noch theoretisch vorhandenen Titelchancen zu nutzen. Auch das Team von Wiechers-Sport, Nienburg, für das Hennerici in der DPM startet, war diesbezüglich sehr zuversichtlich, hatten doch die vergangenen Tests gezeigt, daß der junge Mayener sogar die Top-Zeiten der Piloten der Europäischen Tourenwagenmeisterschaft (ETCC) mitgehen konnte.


Bei strahlender Sonne und guter Zuschauerkulisse begann sodann auch das Qualifying zur DPM, die neben der DTM die höchste nationale Tourenwagenklasse darstellt, verheißunsvoll: Hinter Anthony Reid, der mit seinem MG ZS9 außer Konkurrenz startete, fuhr der Mayener Volkswirtschafsstudent mit 1:34.521 Minuten die absolut schnellste Zeit aller DPM-Piloten und stellte seinen Wiechers-BMW in die erste Startreihe. Auch im Warm-Up am Sonntag, den 10. Oktober 2004, konnte der Youngster Hennerici mit der schnellsten Zeit aller DPM-Piloten glänzen.


Diese gute Serie fand ihr apruptes Ende im Sprintrennen, welches am Nachmittag folgte. Es kam bereits in der ersten Kurve nach der Start-Ziel-Geraden zu einer Kollision mit Gaststarter Anthony Reid, die dazu führte, daß Hennerici von der Strecke abkam und ins Kiesbett geriet. Bei seiner Rückkehr auf die Bahn wurde er hinten links von Ford-Pilot Michael Funke getroffen. Hennerici, völlig niedergeschlagen in die Box zurückgekehrt, gab zu Protokoll: “Ich bin sehr enttäuscht. Vielleicht habe ich auch etwas zu spät gebremst. Vielleicht hat auch der in dieser Kurve befindliche Dreck und das Geröll zu dem Geschwindigkeits-Überschuß geführt. Jedenfalls war Michael Funke an der nachfolgenden Kollision unschuldig.“


Daß ein Unglück selten allein kommt, mußte der Rookie dann erfahren: Nach erfolgter Reparatur der vorderen Spurstange kam es aufgrund von zu hohen Wheel-Spin zu einem Schaden der Antriebswelle. Gleichwohl gelang es, durch die bravouröse Leistung des Mechanikerteams von Wiechers-Sport unter der Leitung von Sportchef Thomas Schiemann, die defekte Antriebswelle aus und eine neue Abtriebswelle einzubauen. Hierfür benötigte man nur knappe 10 Minuten.


Trotz der deprimierenden Tatsache eines totalen Punkteverlustes im ersten Rennen, ging Hennerici im Hauptrennen sehr professionell zu Werke und konnte sich in einer furiosen Aufholjagd von Platz 15 auf den 6. Platz vorarbeiten. Aber auch diese fahrerische Glanzleistung mit mehreren schnellsten Rennrunden konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß er den prestigeträchtigeren dritten Platz verloren hatte. mo-we-ko Geschäftsführer Dr. Koch: “Marc hat mit seiner professionellen Einstellung im Hauptrennen gezeigt, daß er trotz seiner Jugend schon große Charakterstärke besitzt. mo-we-ko ist stolz, ein solches herausragendes Renntalent in seinen Reihen zu wissen und wird alles tun, ihn weiter zu fördern. Wir hoffen, daß dies mit Hilfe weiterer Sponsoren möglich sein wird.“ Der junge BMW-Pilot ergänzte: “Ich hatte eine tolle Saison und danke insbesondere Hans-Dieter Wiechers und Thomas Schiemann vom fantastischen Wiechers-Team sowie natürlich vorallem mo-we-ko Motorsport Management, Koblenz. Ich habe in dieser Saison viel gelernt und hoffe, daß mir diese Erfahrung auch beim Tourenwagenweltfinale in Macau im November diesen Jahres zugute kommen wird.“


26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici