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Marc Hennerici: Zweiter Platz im zweiten Lauf

Der Matech-Ford-GT-Pilot feiert erneuten Podiumserfolg im ADAC GT Masters


Wie eng Erfolg und Mißerfolg im Rennsport beieinander liegen, mußten der Mayener Marc Hennerici und sein Partner Kenneth Heyer bei der zweiten Veranstaltung der ADAC GT Masters am Wochenende auf dem Nürburgring erleben.

Zunächst war man – ebenso wie in Oschersleben im ersten Lauf – Freitag nachmittags, unverschuldet durch einen Unfall ausgefallen. Die Matech-Crew reparierte aber in einer kompletten Nachtschicht den arg demolierten Ford GT, so daß dieser am nächsten Morgen wieder wie neu aussah.


Daß diese Bravourleistung der Mechaniker um Teamchef Martin Bartek nicht vergebens war, zeigte sich dann im zweiten Lauf. Dabei waren vor ca. 220.000 Zuschauern im Rahmen des 24h-Rennens am Nürburgring vor allem Spannung und Kampf angesagt. Marc Hennerici, der von der dritten Position aus ins Rennen gegangen war, konnte den vor ihm liegenden Lamborghini mit Frank Kechele überholen und sicherte die zweite Position dadurch ab, daß er seine Reifen schonte. Mit einem Vorsprung von ca. 6 Sekunden steuerte er die Box an, um an seinen Partner Kenneth Heyer zu übergeben. Jedoch verlor man in der Box den sicheren zweiten Platz an den Lamborghini von Haase und von Turn und Taxis. Mit einer Glanzleistung gelang es sodann Kenneth Heyer, Sohn der Rennlegende Hans Heyer, sich den Lamborghini “zurechtzulegen“ und ihn fünf Runden vor Schluß vor der Veedolschikane auszubremsen.


Nach dem Sieg in Oschersleben bejubelten Hennerici und Heyer damit zum zweiten Mal in der noch jungen Saison einen Podiumsplatz. Marc Hennerici: “Ein tolles Rennen von Kenneth. Nach dem unverschuldeten Unfall am Freitag war dies eine Art ausgleichende Gerechtigkeit“. Daß diese nicht immer gleichmäßig in einem Rennen verteilt ist, mußte der Mayener Volkswirtschaftstudent dann jedoch im nachfolgenden 24h-Rennen erfahren. Auf Grund technischer Probleme fiel der Lamborghini Gallardo mit Herrmann Tilke, Dirk Adorf, Marc Hennerici und Ralf Schall am Steuer trotz guter fahrerischer Leistungen immer weiter zurück und beendete das Rennen nur im hinteren Mittelfeld.


Allerdings landete mo-we-ko erneut auf dem Podium. Kenneth Heyer konnte im Frikadelli-Porsche zusammen mit Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Dr. Edgar Althoff in einem Porsche 997 einen sensationellen dritten Platz erreichen, nachdem zahlreiche Favoriten ausgefallen waren. Dazu Dr. Klaus-Hugo Koch, Geschäftsführender Gesellschafter von mo-we-ko Motorsport Management, Koblenz: “Letztes Jahr stand Marc mit dem Land-Porsche als Dritter auf dem Podium. Nun freut sich unsere Mannschaft natürlich, daß dies Kenneth Heyer in diesem Jahr mit mo-we-ko Emblem geschafft hat. Vielleicht gelingt es mo-we-ko Motorsport Management in der Zukunft ja, einmal beide Jungs in einem Team in einem 24h-Rennen ganz vorne zu plazzieren“.

26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici