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Marc Hennerici Vize-Meister der ADAC GT-Masters 2009

Durch eine bravouröse Aufholjagd im zweiten Rennen beim Final-Wochenende der ADAC GT-Masters in Oschersleben am 18.10.2009, konnte sich Marc Hennerici mit seinem Partner Luca Ludwig die Vizemeisterschaft 2009 sichern.


Eigentlich war die Enttäuschung im Corvette-Lager nach freien Trainings, dem Qualifying, sowie dem Rennen 1 recht groß gewesen: In Oschersleben herrschten am 16. und 17.Oktober 2009 teilweise sintflutartige Zustände, die eine effektive Fahrzeugabstimmung sehr erschwerten. Konnte man die damit zusammenhängenden Probleme noch á konto Wetter buchen, kamen beim Qualifying am Samstag bei abtrocknender Strecke andere Schwierigkeiten hinzu. Durch einen losen Frontsplitter, der repariert werden musste, fehlten Marc Hennerici in seinem Qualifying ca. fünf Minuten des Zeittrainings, so daß - auf Grund kalter Reifen - nur ein 10. Startplatz heraussprang.


Im 1. Rennen am Samstagnachmittag ereilte die Crew Hennerici/Ludwig dann nach den wetterbedingten und zeitbedingten Kapriolen, ein technischer Defekt: Marc Hennerici musste die Callaway-Corvette mit einem Getriebeschaden nach kurzer Zeit abstellen. Die Meisterschaft war damit endgültig verloren, so daß ein souverän fahrender Christian Abt, sich vorzeitig zum neuen Champion krönen lassen konnte.


Am Sonntag kam dann die Wende zum Besseren, da diesmal auch freundlichere Bedingungen und trockene Strecke der Leistungscharakteristik der Callaway-Corvette zugute kamen. Hinzu kam der unbedingte Wille, die Vizemeisterschaft einzufahren und daher wurde die Parole ausgegeben: “Maximum Attack“.

Marc Hennerici erwischte allerdings keinen guten Start und verlor umgehend zwei Plätze an Moser und Lechner, so daß er eigentlich als Zwölfter ins Rennen ging. Mit gekonnten fahrerischen Manövern, konnte sich der 27-jährige Student der Volkswirtschaftslehre jedoch in der ersten Runde an Moser, Lechner und Andreas Wirth im Alpina BMW vorbeimogeln. Sodann erlebten die Zuschauer im Motorpark Oschersleben einen begeisternden Kampf, zwischen dem frisch gekürtem Meister Christian Abt und Marc Hennerici. Immer wieder fand Hennerici eine Weg an Abt vorbei, der jedoch ein ums andere Mal kontern konnte. Erst nach fünf Runden konnte der gebürtige Mayener endgültig Abt im Audi RS8 hinter sich lassen. Zwei weitere Überholmanöver, vorbei an dem Ascari von Ronnie Bremer und dem Argo-Audi von Frank Kechele, brachten Hennerici bis auf die dritte Position nach vorne.

Zu diesem Zeitpunkt - ca. 30 Minuten der Rennzeit waren abgelaufen - lag der Tourenwagenweltmeister der Privateers 2005 damit hinter dem Mühlner-Porsche mit Richard Westbrook am Steuer. In einem harten Kampf konnte sich Hennerici letztlich gegen den Zweitplatzierten der FIA GT2-Meisterschaft und Porsche-Supercupsieger durchsetzen. Hennerici steuerte die Box an und übergab an seinen Partner Luca Ludwig, der als Drittplatzierter zurück auf die Strecke kam.
Diese Position hielt der Sohn von Tourenwagenlegende Klaus Ludwig bis zum Rennende inne, nach der Devise, nicht mehr anzugreifen, da man sich ganz klar auf Kurs “Vize-Meisterschaft“ befand.

Marc Hennerici überglücklich im Ziel: “Es war eines der härtesten, aber auch schönsten Rennen in meinem Leben. Meine Gegner haben es mir nicht leicht gemacht, sich jedoch immer fair verhalten“.

Dr. Klaus-Hugo Koch, Manager von Marc Hennerici, ergänzte: “Eine sehr aufregende Saison geht zu Ende, mit Höhen und Tiefen. Erneut hat sich jedoch gezeigt, daß man bis zum Schluss nicht aufgeben darf. Das Team hat immer an sich geglaubt und mit seinen Renningenieuren und Mechanikern Herausragendes geleistet. Marc hat mit seiner tollen fahrerischen Leistung heute das i-Tüpfelchen gesetzt“.

english version of this article

26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici