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GT1-Ausflug für Marc Hennerici



ADAC GT Masters-Pilot Marc Hennerici stellte sich am vergangenem Wochenende einer neuen Herausforderung: Im Rahmen des FIA GT-Rennen in der MotorsportArena Oschersleben trat der 27-jährige erstmals mit einem GT1-Boliden an. Für sein letztjähriges ADAC GT Masters-Team, Matech GT Racing, steuerte der Mayener gemeinsam mit Thomas Mutsch den von Matech neu entwickelte GT1-Ford GT.



Schon nach den ersten Runden mit dem 600 PS starken Ford in Oschersleben war Hennerici von der GT1-Flunder verblüfft: „Ich hatte erwartet, dass sich der GT1-Ford ähnlich fährt wie die GT3-Version, mit der ich ja bereits viel Erfahrung habe. Das Auto unterscheidet sich aber schon sehr stark. Meine ersten Runden waren für mich wie ein Kulturschock – ich betreibe nun seit 20 Jahren Rennsport, aber habe vorher noch nie in einem Rennauto gesessen, das mich auf Anhieb so beeindruckt hat. Der größte Unterscheid waren die für mich ungewohnten Carbonbremsen und die stärkere Motorleistung. Durch seine effizientere Aerodynamik liegt der GT1-Ford sehr gut in den Kurven, ist aber auch etwas anspruchsvoller zu steuern als das GT3-Modell.“

Viel Zeit sich auf die US-Flunder einzuschiessen hatte Hennerici nicht. Im freien Training konnte der ehemaligen Tourenwagen-Privatfahrerweltmeister nur gut 30 Minuten fahren. „Im Rennen hat es dann ziemlich geschüttet. Prima, habe ich mir gedacht. Da hast du eine tolle Chance, ein GT1-Auto zu fahren, und der Himmel öffnet seine Tore.“

Doch die Befürchtungen des ADAC GT Masters-Piloten sollten sich nicht bestätigten. Hennerici kam auch mit ungewohnten Fahrzeug bei den schwierigen Bedingungen zurecht und brillierte in den Fluten der Magdeburger Börde: „Im Regen war ich schnellster Pilot im Rennen, nur Michael Bartels im Maserati konnte gleich schnelle Rundenzeiten fahren wie ich,“ berichtete Hennerici. "Dessen Maserati ist aber rund 2-3 Sekunden schneller als unser Ford. Den der GT ist schon nach den neuen Regeln für 2010 gebaut und daher etwas langsamer als die aktuelle GT1-Generation.“

Hennerici fuhr den Ford bis auf Platz vier nach vorne, nach zwei Stunden Renndauer kamen Hennerici/Mutsch auf dem siebten Rang ins Ziel. „Das Team war zufrieden und ich hoffe, das ich bald nochmals eine Chance im GT1-Auto bekomme.“

Als nächstes steht für Hennerici das ADAC GT Masters-Wochenende auf dem Eurospeedway Lausitz auf dem Kalender. Dann steuert der Student wieder gemeinsam mit Luca Ludwig die Corvette Z06.R von Callaway Competition: „Das tolle Ergebnis in Oschersleben gibt jetzt natürlich Auftrieb für das Rennen auf dem Eurospeedway. Auf der Strecke dort ist Power gefragt, das kommt unserer Corvette entgegen. Mir liegt die Strecke, im letzten Jahr hatte ich dort die Pole. Wir wollen in jedem Fall ordentlich Punkte sammeln“ kündigt Hennerici an.




26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici