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Marc Hennerici feiert seinen Saisonauftakt in Abu Dhabi

Der Auftakt der FIA GT1 Weltmeisterschaft war für den 27jährigen Marc Hennerici (GER) und seinen Fahrzeugpartner Andreas Zuber (AUT) sichtlich ein Erfolg. Ihr Arbeitsgerät, eine Corvette Z06 von Phoenix Racing, machten die GT-Piloten in Session 1 der drei Qualifizierungsläufe regelrecht zur Zeitmaschine. Zuber pilotierte den ersten Qualilauf und sackte Rang 1 mit einer Sekunde Vorsprung ein. Natacha Gachnang (Ford GT) beendete durch einen heftigen Einschlag in die Streckenbegrenzung die Trainingssitzungen vorzeitig. Die Rennleitung entschied sich aufgrund der zeitaufwendigen Reparatur für die Wertung von Q1.

Die Überlegenheit des Phoenix-Duos setzte sich im Qualifikationsrennen fort. Hennerici/Zuber boten während des Laufs keine Angriffsfläche und teilten sich die Bestzeiten von unter 2:08 min nur mit dem Ford GT von Grosjean und Mutsch.

Die Ausgangpositionen aller vier Corvettes verschlechterten sich im Hauptrennen am Samstag um zehn Positionen. Die Zurücksetzung basierte auf einer Entscheidung der Rennkommissare mit der Begründung, die Fahrzeuge entsprächen laut Artikel 9 des Reglements nicht der Homologation.
Die Situation sollte aber nichts am Erfolg der zwei Piloten ändern.

Zuber fuhr den Startstint, setzte sich auf die Innenlinie, profitierte von den Kämpfen in der Spitzengruppe und kam als Vierter aus Runde 1. Zuber schloss schnell auf und hängte sich an den zweitplatzierten Bertolini (Maserati). Der attackierte den führenden Mutsch (Ford GT), hatte in der Schikane einen schlechten Ausgang, Zuber nutzte den Fehler und verwies Bertolini auf P3. Nach einem rekordverdächtigen Boxenstopp der Phoenix-Crew ging Hennerici auf den Kurs und behauptete sich auf P2 und brachte diesen komfortabel ins Ziel.

„Die Strategie war, Andi für seinen Start die neuen Reifen zu geben. Ich bin in meinen Stint mit den Gebrauchten raus. Das hat hervorragend funktioniert. Ich hatte dann natürlich keine Möglichkeiten Grosjean auf seinen neuen Reifen anzugreifen. Wichtig war die Platzierung sicher ins Ziel zu fahren. Einen sehr großen Anteil hat das Team geleistet. Phoenix Racing arbeitet sehr professionell und kameradschaftlich zugleich. Mit unseren Boxenstopps waren wir die schnellsten im Feld und das macht in einem einstündigen Rennen sehr viel aus.“ Marc Hennerici. „Es war ein super Auftakt und ich freue mich sehr, dass mir meine Sponsoren energys und mo-we-ko den Einsatz in GT1 ermöglichen.“

Mit 26 WM-Zählern und mehr Gewicht im Auto geht es für Marc Hennerici im britischen Silverstone in die zweite Runde.
„Die neue Balance of Performance-Entscheidung ist für uns sehr schlecht gelaufen. Wir müssen 40kg Gewicht zuladen, während der Aston Martin 50 kg rausbekommt und der Ford GT bleiben darf. Aber das entmutigt mich nicht und ich werde auf jeden Fall motiviert und vorbereitet in das Wochenende gehen.“

26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici