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Marc Hennerici verteidigt dritten Rang in der FIA GT1-WM

Mit dem achten Platz hat Marc Hennerici (28) sein Ziel beim achten Lauf zur FIA GT1-Weltmeisterschaft in Spanien vollauf erreicht. Damit konnte der Bonner Tourenwagen-Weltmeister der Privatiers von 2005 seinen dritten Platz in der WM-Fahrer-Wertung erfolgreich verteidigen. Alex Margaritis, der sein drittes Rennen in der Phönix-Corvette bestritt, belegt nunmehr den achten Tabellenrang.


„Wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Es war klar, dass wir uns auf Grund des hohen Fahrzeuggewichtes auf dieser Strecke schwer tun würden. Am Ende hatten wir das Glück der Tüchtigen und wurden Achte, haben Punkte gewonnen und können für den nächsten Lauf wieder 30 Kilo ausbauen“, fasst Teamchef Ernst Moser zusammen.


Die jüngsten Erfolge von Hennerici/Margaritis mit den beiden Podiumsplatzierungen beim Heimspiel auf dem Nürburgring und zuletzt in Portugal hatten zur Folge, dass zusätzlicher Ballast in die gelbe Corvette ZR06 eingeladen werden musste. So will es das „Balance of Performance“-Reglement. Zum Basisgewicht von 1240 Kilogramm, das zu Saisonbeginn noch bei 1200 Kilo lag, addierten sich noch einmal 40 Kilo an Performance-Gewicht als undankbarer Lohn für Erfolge. Somit brachte die Phönix-Corvette mit der Startnummer 13 beim Rennen in Spanien ein Gewicht von 1280 Kilogramm auf die Waage. Der schwergewichtigen Corvette kam die neu erbaute, 3,9 Kilometer lange Rennstrecke im nordspanischen Navarra mit einigen langsamen Kurven ganz und gar nicht entgegen.

Vom ersten Training an mussten Hennerici/Margaritis dem Gewicht Tribut zollen. Im Freien Training und im Pre-Qualifying reichte es für das fahrerisch starke Duo nur zum 18. Platz, im ersten Qualifikations-Abschnitt zu Rang 16, ehe sich die beiden in der zweiten Qualifying-Session auf Rang zwölf verbessern konnten. Trotz einer Durchfahrtsstrafe als Folge einer Berührung mit einem Konkurrenten erkämpfte sich das Phönix-Duo im Qualifikations-Rennen den elften Platz. Auch im Hauptrennen über 60 Minuten wurde intensiv um jede Position gekämpft. Glück im Unglück hatte Margaritis, als der Ford von Thomas Mutsch, der mit kalten Reifen gerade ins Rennen zurückgekehrt war, heftig ins Corvette-Heck krachte. Während damit das Rennen für den Ford beendet war, konnte Margaritis die im Heckbereich erheblich beschädigte Corvette nach beherztem Kampf auf der zehnten Position und somit in dem Punkterängen ins Ziel bringen. „Der Treffer war heftig, doch Thomas hat sich entschuldigt und zum Glück ist die Corvette sehr robust“, hakte Margaritis den Vorfall schnell ab. Weil nachträglich zwei Teams mit Zeitstrafen belegt wurden, rutschten Hennerici/Margaritis auf den achten Platz vor, was beiden Piloten vier Punkte bescherte.

Gute Ausgangsituation für die beiden WM-Läufe in Südamerika

„Platz acht war für uns heute das Maximum. Wir haben gekämpft, auch das Team hat sein Bestes gegeben“, war Marc Hennerici zufrieden. „Für die beiden Rennen in Südamerika haben wir jetzt eine gute Ausgangssituation, schließlich dürfen wir 30 Kilo ausladen. Natürlich wollen wir den dritten WM-Platz verteidigen, vielleicht ist auch noch ein wenig mehr drin.“

Von Spanien aus wurden Fahrzeug und Equipment für die Südamerika-Reise verladen. Zuvor musste das Phönix-Team allerdings noch den Heckschaden reparieren. Am 28. November findet im brasilianischen Sao Paulo der neunte WM-Lauf statt, eine Woche später am 05. Dezember steigt im argentinischen San Luis das WM-Finale.

26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici