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Mit Sieg in der Privatfahrerwertung WM-Führung ausgebaut

Bei den Saisonläufen 15 und 16 zur Tourenwagen-WM in Istanbul konnte Marc Hennerici mit einem Sieg und einem dritten Platz in der vom Automobil-Weltverband FIA ausgeschriebenen Privatfahrerwertung die Führung im Klassement ausbauen.

Da die neue, 5,340 lange Rennstrecke in der Türkei für alle Teams und Fahrer Neuland war, nutzte Hennerici eine Promotion-Aktion von BMW zum Kennen lernen der anspruchsvollen Berg- und Talbahn. Mit einem serienmäßigen BMW M5 durfte er am Freitag über eine Stunde lang Gäste von BMW um die Strecke chauffieren.

Tags darauf im freien Training hatte Hennerici nicht mehr mit der neuen Bahn, sondern Reifenproblemen zu kämpfen, denn die Einheitsreifen von Michelin wurden vorne rechts extrem stark belastet. „Wir sind mit dem Luftdruck an Vorder- und Hinterachse um drei Zehntel herunter gegangen und haben später auch noch die Federrate sowie die Druckstufe der Stoßdämpfer verändert“, erklärte Hennerici, wie sein Team Wiechers Sport auf die Problematik reagierte.

Die Änderungen brachten für das Qualifying die gewünschte Performance. Mit dem ersten neuen Reifensatz fuhr der 23-Jährige im Windschatten von zwei Seat-Werksfahrern seine schnellste Runde. Eine noch schnellere Zeit verhinderte allerdings Alfa-Pilot Fabrizio Giovanardi, der dem „3er-D-Zug“ auf der Ideallinie im Weg stand. Auch mit dem zweiten neuen Reifensatz gab es für den BMW-Piloten wegen viel Verkehr auf der Strecke keine Zeitverbesserung mehr. Mit dem 17. Startplatz und vor allem Rang drei bei den Privatfahrern hatte Hennerici aber eine gute Ausgangsposition, zumal sein härtester Widersacher in der Tabelle, Seat-Pilot Tom Coronel zwei Zehntelsekunden langsamer war und vier Startplätze hinter ihm stand.

Die erste Runde in Lauf eins hatte es dann wieder einmal in sich. Aus dem Windschatten heraus wollte Hennerici den früheren Formel-1-Piloten Nicola Larini in seinem Chevrolet links überholen. Der Italiener drückte den Mayener dabei aber in die Wiese. Als Hennerici wieder Asphalt unter den Rädern hatte, kollidierte er mit Larini und geriet ins Schleudern. „Leider habe ich dabei meinen Markenkollegen Jörg Müller getroffen, der rechts von Larini fuhr und nicht mehr ausweichen konnte“, ärgerte sich Hennerici, der durch den Zwischenfall bis ans Ende des Feldes zurückfiel. Mit dem neuen Reifensatz konnte der frühere Alfa-Cup-Gewinner aber schnell wieder Anschluss finden und profitierte zudem noch von einer Ölspur, die einigen Piloten zum Verhängnis wurde. „Ich war da etwas vorsichtiger und konnte in den letzten Runden sogar noch drei Konkurrenten überholen“, freute sich Hennerici über den nicht mehr erwarteten 13. Platz sowie Rang drei bei den Privatiers.

Die erste Runde in Lauf eins hatte es dann wieder einmal in sich. Aus dem Windschatten heraus wollte Hennerici den früheren Formel-1-Piloten Nicola Larini in seinem Chevrolet links überholen. Der Italiener drückte den Mayener dabei aber in die Wiese. Als Hennerici wieder Asphalt unter den Rädern hatte, kollidierte er mit Larini und geriet ins Schleudern. „Leider habe ich dabei meinen Markenkollegen Jörg Müller getroffen, der rechts von Larini fuhr und nicht mehr ausweichen konnte“, ärgerte sich Hennerici, der durch den Zwischenfall bis ans Ende des Feldes zurückfiel. Mit dem neuen Reifensatz konnte der frühere Alfa-Cup-Gewinner aber schnell wieder Anschluss finden und profitierte zudem noch von einer Ölspur, die einigen Piloten zum Verhängnis wurde. „Ich war da etwas vorsichtiger und konnte in den letzten Runden sogar noch drei Konkurrenten überholen“, freute sich Hennerici über den nicht mehr erwarteten 13. Platz sowie Rang drei bei den Privatiers.

Im zweiten Rennen sollte es dann sogar noch besser laufen. Mit einem guten Start konnte sich der Volkswirtschaftsstudent gleich um einige Plätze verbessern. Dann geriet er aber unter starken Druck von BMW-Pilot Stefano D’Aste und Peter Terting. Den Seat-Piloten ließ Hennerici passieren und hängte sich anschließend in dessen Windschatten. Dadurch bekam der Youngster wieder etwas Luft nach hinten und wurde für den klugen Schachzug sogar noch belohnt, denn Terting drehte im letzten Umlauf in der letzten Kurve den bis dahin Führenden in der Privatfahrerwertung, Giuseppe Ciro im BMW 320i um. So machte der Seat-Pilot unfreiwillig den Weg zum fünften Saisonsieg von Hennerici bei den Privatiers frei. Vier Zehntelsekunden hinter Terting und drei Zehntel vor Jörg Müller belegte er zudem den elften Platz in der Gesamtwertung.

Dadurch hat Hennerici nach 16 von 20 WM-Läufen in der mit 350.000 Euro Preisgeld dotierten „Independents-Trophy“ mit 100 Punkten bereits 21 Zähler Vorsprung vor Coronel (79), der wegen eines Motorschadens frühzeitig aufgeben musste. Unabhängig vom Ausgang der beiden nächsten Läufe am 2. Oktober in Valencia (Spanien) wird Hennerici als Tabellenführer zum WM-Finale nach Macau in China reisen, denn für einen Sieg werden wie in der Formel 1 zehn Punkte vergeben.

„Neben dem Erfolg war für mich vor allem wichtig, dass wir die Probleme im freien Training schnell erkannt und effizient abgearbeitet haben“, meinte Hennerici, der für den Gesamtsieg (Addition beider Läufe) in der Privatfahrerwertung 12.000 Euro Preisgeld in Empfang nehmen durfte.

„Solch ein Resultat hat Marc gefehlt. Das gibt viel Selbstvertrauen für die letzten beiden Veranstaltungen“, meinte Dr. Hugo Koch, Manager von mo-we-ko Motorsport Koblenz, der seinen Schützling fördert und unterstützt.

Europameister Andy Priaulx aus England übernahm mit den Plätzen drei und neun in seinem werksunterstützten BMW 320i erstmals in dieser Saison die Führung in der Gesamtwertung. Sein Markenkollege Dirk Müller, der seit Saisonbeginn die WM-Tabelle angeführt hatte, musste sich mit den Plätzen neun und fünf begnügen und hat dadurch nun einen Punkt Rückstand auf Priaulx (73:74). Die Siege in den beiden Sprintrennen holten sich die Italiener Fabrizio Giovanardi und Gabriele Tarquini in ihren Alfa Romeo 156.

Druckfähige Fotos, weitere Berichte sowie alle Ergebnisse finden Sie auf der offiziellen Webseite www.marc-hennerici.de unter der Rubrik "Presseservice"

26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici